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Bürgerversammlung 12.06.2013: Gemeinde stellt ihren Entwurf zur Sanierung der Sternenfelser Ortsmitte vor

Kommunalpolitik

Der mit Spannung erwartete Höhepunkt der Bürgerversammlung war - nach der Ehrung verdienter Feuerwehr-Mitglieder und der Vorstellung des Erdgas-Ausbaus in der Gemeinde - die Darstellung des Sanierungsgebiets in der Ortsmitte von Sternenfels.

Die Gemeinde war mit diesem Vorhaben in das Landessanierungsprogramm aufgenommen worden. Das SPD-geführte Finanzministerium stellt der Gemeinde Fördergelder in Höhe von 500.000 EUR für die Neuordnung und Verbesserung des Erscheinungsbildes im Ortskern zur Verfügung. Wie groß das Sanierungsgebiet sein kann, präsentierte die Verwaltung anhand einer Karte, während die beteiligten Planer über mögliche Maßnahmen im Gebiet referierten. Anwohner bzw. Hauseigentümer im Sanierungsgebiet profitieren sowohl von Landes- wie auch von Gemeindezuschüßen in Höhe von insgesamt 833.000 EUR wenn sie umfangreiche Sanierungsmaßnahmen an ihrem Gebäude durchführen.

Interessantester Teil der Gemeindepräsentation war aber der über arbeitete Planentwurf des Ortszentrums hinter der Kirche. Nach Kritik zu der anfänglichen Idee, mit einer kompletten Wohn- und Gewerbebebauung die Lücke zu schließen, soll die Bebauung nun gelockert und auf zwei Baukörper nebst Garagen reduziert werden. Ein verbleibender Platz entlang der Schloßbergstraße von der Osteria bis zur Schiedgasse wird für Aktivitäten der Vereine zur Verfügung stehen. Der Dorfgarten mit dem angrenzenden Parkplatz soll überplant und umgestaltet werden und als weiteres Element für Veranstaltungen zur Verfügung stehen.

Der Präsentation folgte die Aufforderung zur Meinungsäußerung seitens der anwesenden Einwohner. Den Anfang machte Ulrike Feeser-Schniz, die darauf hinwies, daß in der Gemeinde eine Möglichkeit fehlt, auch im Pflegefall am Ort wohnen bleiben zu können. Eine entsprechende Einrichtung in der Ortsmitte anstelle von Wohngebäuden wäre wünschenswert. Sie regte die Bildung eines Arbeitskreises für die weitere Planung an. Horst Merz stellte dagegen die Frage, ob eine Bebauung überhaupt sinnvoll ist und damit nicht zu viel Fläche verloren geht. Von Edgar Schlotterbeck kam die Anregung doch eine Bürgerbefragung durchzuführen um weitere Ideen zu sammeln. Die Gemeinde könnte doch einen Plan im Gemeindeblatt veröffentlichen schlug Georg Exner vor, damit Ideen leichter dargestellt werden können.
Die Gemeindeverwaltung wird zusammen mit dem Gemeinderat voraussichtlich in der nächsten Sitzung über die Anregungen beraten.