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Nominierung von Thomas Knapp stimmt auf die Landtagswahl ein

Kreisverband

Thomas Knapp auf der Nominierungskonferenz

Mit einer überzeugenden Mehrheit stimmte die Nominierungskonferenz des Wahlkreises 44 ‚Enz‘ am 5.3.15 in Königsbach-Stein für Thomas Knapp als Kandidaten zur Landtagswahl 2016. Bereits von 2001 bis 2011 – bis zur Ablösung der 58jährigen konservativen Landesregierung – war Knapp Mitglied des Landtags. Seit 2011 ist der Wahlkreis leider nicht mehr durch eine/n Abgeordnete/n der Regierungsparteien im Landtag vertreten. Dies soll die Wahl 2016 ändern – dafür u.a. tritt Thomas Knapp wieder an.

Bürgermeister Genthner begrüßte die Konferenzteilnehmer und wies darauf hin, daß die Parteien mit der Nominierung von Kandidaten demokratische Wahlen erst möglich machen. Auch wenn sich Thomas Knapp als einziger Bewerber zur Wahl stellte, waren einige Mitglieder ausdrücklich gekommen, um ihn zu unterstützen.
In seiner Vorstellung stellte Thomas Knapp heraus, daß die SPD das Land in den letzten Jahren mitgestaltet und voran gebracht hat.
Mit dem Nationalpark Nordschwarzwald hat die Politik in Baden-Württemberg unter Grün-Rot einen Stilwechsel vollzogen. Das Projekt hat gezeigt, daß die Politiker wieder den Menschen zuhören.
Noch 2010/2011, führte Knapp aus, war Baden-Württemberg bei der Betreuung unter-3jähriger Schlußlicht. 2014/2015 ist das Land an zweiter Stelle in Deutschland. Unter der Grün-Roten Regierung wurde der Grundstock gelegt für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Mit der Einführung der Gesamtschulen wurde sichergestellt, daß auch kleinere Gemeinden weiterführende Schulen halten können. Und schließlich führte die Abschaffung der Studiengebühren 2012 wieder zu mehr Bildungsgerechtigt.
Schwerpunkt-Thema für Thomas Knapp ist natürlich die Energiepolitik – nachdem er energiepolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion war. Künftig möchte er dieses Thema im Land weiter voranbringen. 2000 stammten 6% der Energie aus erneuerbaren Quellen, 2014 waren es bereits 27%. Diese positive Entwicklung will Knapp weiterführen und zwar dezentral mit kleinen Anlagen, die vor Ort die Möglichkeiten nutzen. Darin sieht er die echte Energiewende.
Ohne jetzt schon auf Chancen zu schielen hat Thomas Knapp die Anwesenden eingeschworen zu kämpfen mit ihm als Kandidaten für den Enzkreis. In de anschließenden Wahl waren lediglich 4 Mitglieder nicht mit Thomas Knapp einverstanden.
Die Wahl als Stellvertreter konnte Nils Nonnenmacher für sich entscheiden.
In seinem Schlußwort faßte der Kreisvorsitzende Timo Steinhilper die 3 Schwerpunkte der Landtagswahl zusammen:
- Gute Arbeit mit dem Tariftreuegesetzt und dem Landesarbeitsprogramm
- Zeit für Familie mit dem Pakt mit den Kommunen und der Wohnraumförderung
- Und Bildungsgerechtigkeit
Das Ziel – und darin waren sich die Konferenzteilnehmer einig – ist eine gestärkte SPD nach der Wahl und wieder einen SPD-Abgeordneten aus dem Enzkreis im Landtag.